AKTUELLE  VERANSTALTUNGEN DES  RAHLSTEDTER KULTURVEREINS 



Donnerstag

01. Juni 2017 um 18.30 Uhr
Bucerius Kunst Forum
Max Pechstein. Künstler der Moderne

Führung durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Dr.Gabriele Himmelmann

Max Pechstein: Sitzender junger Mann, 1817
 
Die Ausstellung Max Pechstein. Künstler der Moderne ist der zweite Teil der Trilogie der Moderne im Bucerius Kunst Forum in den Jahren 2017 und 2018. Zum ersten Mal widmet sich eine Ausstellung in Hamburg dem Schaffen des Expressionisten Max Pechstein (1881–1955). Sie würdigt den Künstler als wegweisenden Vertreter der Moderne. Pechstein rezipierte als einer der ersten deutschen Künstler die Ausdrucksmittel des französischen Fauvismus und wandelte sie in einen eigenständigen expressionistischen Stil um. Ab 1912 fanden Elemente des Kubismus, nach 1914 auch die Eindrücke seiner Südseereise Eingang in sein Werk. In den 1920er Jahren malte er Landschaften, Still leben, Portraits sowie glühende Sonnenuntergänge in dramatischer Kompositionsweise. Spätestens seit dieser Zeit war Pechstein einer der erfolgreichsten Künstler seiner Generation. Im „Dritten Reich“ ging Pechstein in die innere Emigration und zog sich an die Ostseeküste zurück. Nach dem Krieg war er entscheidend am Aufbau der Berliner Kunstszene beteiligt.

Die Ausstellung untersucht das Phänomen Pechstein. Was faszinierte seine Zeitgenossen an ihm, wofür steht sein Werk heute? 

Eintritt mit Führung: 14 Euro, Mitglieder des Kulturvereins 12 Euro
Anmeldung unter Tel. 040/ 672 79 12 oder hansch@rahlstedter-kulturverein.de
 

Samstag
03. Juni 2017 um 14.00 Uhr
Friedhof Rahlstedt
 
"Eine Rose für die Dichter"

 

 
Der Verein Literaturlandschaften ehrt deutschlandweit jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende Dichterorte mit einem Rosentag. Literaturfreunde sind dabei eingeladen, sich mit einer Rose zu einem Dichtergrab zu begeben. Der Rahlstedter Kulturverein und der  Volkshochschulverein Hamburg-Ost veranstalten diesen Rosentag auf dem Friedhof Rahlstedt für Detlev von Liliencron, dessen Geburtstag auch auf diesen Tag fällt. Vor dem Ablegen der Rose an der renovierten Grabanlage findet eine Würdigung in der Kapelle statt. Volker Wolter, ehemaliger Schulleiter des Gymnasiums Rahlstedt und Liliencron-Kenner wird etwas zur Person Liliencrons und dessen Werk vortragen. Dazu werden wir einige Lieder von Achim Reichel zu Texten von Liliencron abspielen. Wichtig ist uns der Erhalt und der Hinweis auf literaturgeschichtlich bedeutsame Stätten und Bezugspunkte in Rahlstedt, insbesondere auch für jüngere Menschen.
Einführende Worte durch Carmen Hansch, Vorsitzende des Rahlstedter Kulturvereins e.V. und Gerhard Fuchs, Vorsitzender Volkshochschulverein Hamburg-Ost e.V.

 
 

Sonntag

11. Juni 2017 von 11.00 - 16.00 Uhr

Schafschurfest beim Haus der Wilden Weiden

Die Stiftung Natur im Norden, Eichberg 63, 22149 Hamburg veranstaltet das alljährliche Schafschurfest

mit Werner Jansen, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stifung und Leiter der Geschichtswerkstatt des Kulturvereins

Es erden unterschiedliche Landschafe wie das Bentheimer Landschaf der Stiftung oder die Hornlose Heidschnucke (Moorschnucken) eines Meiendorfer Schafhalter vorgestellt. 

Rund um das Thema Schafe und Natur gibt es beim Wilde-Weiden-Fest ein buntes Programm für Jung und Alt mit Info-Ständen, Mitmachaktionen und Leckereien. 

 

  

 

Donnerstag

17. August 2017 um 18.30 Uhr 

Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall

500 Jahre Reformation –  Von Luther / Cranach über die Kunst der Niederlande zu protestantischen Bildkonzepten bei Friedrich und Runge. 

Führung durch die Sammlung mit der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Himmelmann 

 

Lucas Cranach d. Ä.: Die drei Kurfürsten von Sachsen: Friedrich der Weise, Johann der Beständige, Johan Friedrich der Großmütige, 1532

 

EINTRITT UND FÜHRUNG: 17 EURO (Mitglieder des Kulturvereins: 15 EURO)

Anmeldung: hansch@rahlstedter-kulturverein.de  oder Tel. 672 79 12

 

01. September bis 08. Oktober 2017 

 

 

 

Reise nach Weimar 2.-6. Oktober 2017


Der Kulturverein lädt zu einer 5-tägigen Ausfahrt nach Weimar, der Kulturhauptstadt Europas

1999, die schon lange vor Goethe und Schiller und bis heute eine herausragende Rolle im

deutschen und europäischen Kulturleben spielt. Die Reise findet unter Begleitung und Führung

von Herrn Volker Wolter, ehemaliger Leiter des Gymnasiums Rahlstedt, statt.

 

 

Nichts kann, neben Texten selbst, den Geist einer Epoche und die kultur-und literaturhistorischen Bezüge besser

vermitteln als eine Reise zu den Quellen. Der Mikrokosmos Weimar mit seinen Wohnhäusern von Goethe und

 Schiller, dem „Wittumspalais“ der Herzogenmutter Anna Amalia und der zeitweise von Goethe selbst

geleiteten Anna-Amalia-Bibliothek stehen noch heute für den berühmten "Geist von Weimar", diese von der

Aufklärung, dem Sturm und Drang und der Rezeption der klassischen Vorbilder Hellas und Rom

geprägte Geisteshaltung; er ist noch heute in diesem kleinen, im Kern unverändert

gebliebenen Städtchen präsent. Der Besucher taucht ein in eine Welt, die neben ihrer

intellektuellen, rationalen Ausrichtung auch eine überaus emotionale Anmutung hat. Das setzt

sich im 19. Jahrhundert fort, das man, neben dem „goldenen“ im 18. Jahrhundert, das

„silberne Zeitalter Weimars“ nennt. Franz Liszt ist mit seiner Musik und seinem Lebensstil ein

neuer Glanzpunkt des Städtchens. Viele Künstler und Intellektuelle belebten bis heute diesen

Ort; man denke nur an das „Bauhaus“, das hier seinen Anfang nahm. 

 

Hier entstand Bürgerlichkeit – und hier pervertierte sie auch. Deshalb gehört zum Angebot auch ein Besuch der

Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald, das auf dem Ettersberg nahe Weimar erbaut wurde

und Zehntausende das Leben kostete.


Ein umfangreiches Programm ist bereits vorbereitet und wird aktiviert, sobald die Zahl der Teilnehmer feststeht:  

  • Literarischer Spaziergang durch Weimar

  • Besuch des Wohnhauses von Goethe Am Frauenplan und Besuch des Goethe- Nationalmuseums

  • Besuch des Wohnhauses von Friedrich Schiller

  • Auf den Spuren von Christine Vulpius, Goethes Gefährtin

  • Besuch der Anna-Amalia-Bibliothek

  • Besuch des Wohnhauses von Herzogin Anna Amalia („Wittumspalais“)

  • Spaziergang durch den Park an der Ilm, mit Besuch von Goethes Gartenhaus und des „Römischen Hauses“

  • Wanderung an der Ilm nach Tiefurt (Alternative: Fahrt mit einem Bus oder Sammeltaxi nach Tiefurt), einschl.

    Besichtigung von Schloss und Park
  • Die historischen Friedhöfe Weimars, mit Besuch der „Fürstengruft“

 

Der Reisepreis beträgt für Mitglieder des Rahlstedter Kulturvereins 320,00 Euro pro Person im Doppelzimmer. Für

Nichtmitglieder 335,00 Euro. Folgende Leistungen inklusive:

  • Fahrt mit einem modernem Reisebus (Abfahrt am Rahlstedter Bahnhof)

  • Wir wohnen im verkehrsberuhigten Zentrum der Weimarer Altstadt im barocken „Bernstorff´schen Palais“ (heute

    „Hotel am Frauenplan“, mit modernem Anbau, Fahrstuhl, 3 Sterne), direkt gegenüber dem Goethe-Haus.
  • 4 Übernachtungen im Doppelzimmer einschl. Frühstücksbufett. Einzelzimmer auf Nachfrage.

  • Alle Eintrittsgelder, Gruppenführungen in den Häusern, ggf. kostenloser Audioguide

  • Führungen auch außerhalb der Häuser

  • Ein kleiner Reiseführer


Anmeldungen bitte bis 15. Juni 2017 an 

Wera Tränckler, Buchwaldstr. 72a. 22143 Hamburg, T+F 040/ 672 66 64 

oder E-Mail wera.traenckler@gmail.com.

Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Durchführung der Reise steht allerdings unter dem Vorbehalt einer ausreichenden

Anzahl von Anmeldungen zum Termin 30.6.2017. Bei mehr als 30 Anmeldungen werden wir versuchen, weitere

Zimmer im selben oder einem anderen Hotel zu ähnlich günstigen Konditionen anzumieten. In diesem Fall gilt dann die

Reihenfolge bei der Anmeldung.

Eine verbindliche Reisebestätigung erhalten Sie Mitte Juli 2017.

Dann ist auch der komplette Reisepreis in Höhe von 320,00 (335,00) Euro pro Person im DZ fällig. Bitte informieren

Sie uns, wenn Sie ein Einzelzimmer wünschen.  

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung

Bereits im September bieten wir für die Teilnehmer und weitere Interessierte eine Vorbereitungsveranstaltung an.

 

Abfahrt Montag, 2. Oktober, Abfahrt ca. 8.30 Uhr Rahlstedt

Rückkehr Freitag, 6. Oktober, nachmittags in Hamburg

 

 

Donnerstag
16. November 2017 um 18.30 Uhr
Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall

Anita Rée (1885 -1933)- Erste umfangreiche Museumsausstellung zum Werk der Hamburger Malerin.

Führung durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Himmelmann 

Foto: Elke Walford, Anita Rée, Selbstbildnis 1930

Mit rund 150 Objekten aus allen Schaffensphasen – Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Arbeiten – wirft die Ausstellung Licht auf ein facettenreiches Œuvre. Stilistisch reicht es von impressionistischer Freilichtmalerei über kubisch-mediterrane Landschaftsbilder zum neusachlichen Bildnis. Anita Rée nahm Malunterricht bei Arthur Siebelist, bildete sich um 1913 in Paris fort und arbeitete in den 1920er Jahren im süditalienischen Positano. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg brachten zahlreiche Porträts und öffentliche Aufträge Rée große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Ihre letzten Jahre verbrachte sie zurückgezogen auf Sylt, wo sie sich 1933 das Leben nahm.

Der reiche Bestand der Kunsthalle an Werken Rées wird durch bedeutende Werke aus privaten und öffentlichen Sammlungen ergänzt, darunter Leihgaben aus Deutschland, England, Frankreich, der Schweiz und den USA.

EINTRITT UND FÜHRUNG: 17 EURO (Mitglieder des Kulturvereins: 15 EURO)

Anmeldung: hansch@rahlstedter-kulturverein.de  oder Tel. 672 79 12

 

Donnerstag

07. Dezember 2017 um 18.30 Uhr

Bucerius Kunst Forum

 

 

 

 

 

Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters

Führung durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Himmelmann

 

 

 

 

 

Abbildung: Rembrandt Harmenszoon van Rijn (Werkstatt): Willem Burchgraeff (?) (Detail), 1633 Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

 
 

Absurde Preise, gierige Händler, überschätzte Künstler: der schädliche Einfluss des heutigen Kunstmarktes scheint allgegenwärtig. Und doch ist der Handel mit Kunst eine Form der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser und damit eine wesentliche Voraussetzung ihres Bestehens. Lange bevor es Museen gab, entstand die Diskussion über Kunst auf dem Kunstmarkt. Der Geburtsort dieses Handels waren die Niederlande des 17. Jahrhunderts. Während die Aufträge von Adel und Kirche ausblieben, konnte sich ein erstarkendes Bürgertum erstmals Ölgemälde leisten. Den Ansprüchen des neuen Marktes folgend, veränderten sich sowohl die Motive als auch die Techniken. Historienbilder und mythologische Szenen wichen Stillleben, Landschafts- und Genrebilder. Die Preise reichten von wenigen Gulden bis hin zu Höchstsummen. Künstler und ihre Werkstätten spezialisierten sich auf einzelne Motive wie etwa Fluss- und Seelandschaften, Jagd- oder Prunkstillleben und machten diese zu ihren Markenzeichen.  

Eintritt mit Führung: 14 Euro, Mitglieder des Kulturvereins 12 Euro
Anmeldung unter Tel. 040/ 672 79 12 oder hansch@rahlstedter-kulturverein.de