AKTUELLE  VERANSTALTUNGEN DES  RAHLSTEDTER KULTURVEREINS  

 

Sonnabend

13. Oktober 2018 von 11-16 Uhr

Parkresidenz Rahlstedt, Rahlstedter Straße 29

Finissage zur Ausstellung "Hamburg - Perle der Kultur" vom Christian Enger 

 

 

Im Rahmen der 24. Rahlstedter Kulturwochen findet die Ausstellung "Hamburg - Perle der Kultur" des Fotografen Christian Enger in der Parkresidenz Rahlstedt, Rahlstedter Straße 29, statt. Die Ausstellung ist verlängert bis zum Samstag, den 13. Oktober. Am 13. Oktober von 11 - 16 Uhr wird der Künstler anwesend sein und es besteht die Gelegenheit, die Fotografien zu kaufen. Auf alle Bilder der Ausstellung -Großformate, Kleinformate und Minis- gibt der Künstler 20 %  Nachlass. 20% möchte Christian Enger für einen guten Zweck spenden. Hierfür hat der Rahlstedter Kulturverein den Förderverein Rahlstedt für Kinder und Jugendliche (FRKJ) als Empfänger ausgesucht.  Der Verein wurde 1999 gegründet um Spenden für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu sammeln.

 

Dienstag

23. Oktober 2018 um 19:30 Uhr

Liliencron-Bücherhalle Rahlstedt, Amtsstraße 3a

Lesung mit Marlene Hellene

"Man bekommt ja soviel zurück" - Ein Leitfaden für verwirrte Mütter  

Schwangerenyoga, Pastinakenblues und Schreiexzesse: Marlene Hellenes hinreißender «Leitfaden für verwirrte Mütter» 

Die Autorin Marlene Ottendörfer, geboren 1979, begeistert auf dem Blog Tollabea und auf Twitter als Marlene Hellene regelmäßig mit ihren Texten und Tweets.

   

 

 

Marlene Hellene

Marlene Hellene schreibt so unterhaltsame wie tröstliche Geschichten aus ihrem Leben als junge Mutter – und wird von ihren Fans für ihre witzigen, treffsicheren Erzählungen geliebt. 

«Liebe Freunde des gepflegten Beischlafs: Jetzt haben Sie noch Spaß, aber bald laufen Sie vielleicht schon mit Laternen durch den Regen. Ich bin eine von vielen Betroffenen. Ich bin genauso verzweifelt, genervt, wütend, müde, amüsiert und voller Liebe für meine Kinder. Den gezückten Zeigefinger lasse ich in der Tasche. Dafür erzähle ich ein paar Geschichten aus meinem Alltag und rufe auf diese Weise all den ebenso müden, entnervten, liebenden anderen Eltern-Menschen zu: Wir sitzen alle in einem Boot. Wir können nicht in Ruhe schlafen, essen oder auf Toilette gehen, also lasst uns wenigstens zusammen lachen!»
 

Abendkasse: Eintritt 8 Euro / Ermäßigt 6 Euro

 

Dienstag

06. November um 17 Uhr

Haspa-Filiale, Rahlstedter Bahnhofstr. 31

Vernissage zur Fotoausstellung "Bilder in Bewegung" von Christoph Walther

   

Läufer von Christoph Walther


 

Christoph Walther


Der Titel eines Buches, das von dem amerikanischen Smithsonian Institute herausgegeben wurde lautet „Photography Changes Everything“. Es handelt von den Bereichen unseres Lebens, die sich durch die Erfindung der Fotografie maßgeblich verändert haben. Ein wichtiges Feld, das die Fotografie seit ihrer Erfindung für jeden von uns beeinflusst, ist das Erinnern. Egal ob es sich um Orte, Personen oder Ereignisse handelt, unsere Erinnerung ist fest mit den Fotos des Ereignisses verknüpft. 

Mit seinen Fotos spürt Christoph Walther der Frage nach, was wir benötigen um eine Erinnerung zu wecken. Mit 8 Jahren bekam er seinen ersten Fotoapparat mit der Anweisung, diesen bei der Aufnahme ganz ruhig zu halten. „Nur wenn ich die Kamera bei der Aufnahme nicht bewege wird das Foto scharf und nur wenn es scharf ist, lohnt sich der Abzug wurde mir erklärt“ erinnert sich Walther. „Daher hat das Festhalten der Kamera auch immer etwas mit dem Festhalten des Moments zu tun. Aber ein Moment ist nicht statisch, wir leben nicht unbewegt und auch das Erinnern ist ein dynamischer Prozess.“ sagt Walther. „So war es für mich folgerichtig, das Festhalten aufzugeben und damit zu beginnen, die Kamera so zu bewegen wie ich meinen Kopf bewege, wenn ich etwas betrachte“.  

Damit in einer Kamera ein Bild entsteht, muss der Verschluss für eine bestimmte Zeit Licht auf Film oder Sensor durchlassen. So ist eine Fotografie immer auch das Abbild einer -wenn auch meist sehr kurzen- Zeitspanne. Die Bewegung der Kamera lässt in Walthers Bildern von Landschaften und Städten diese Zeit sichtbar werden, was dazu führt, das Details verschwinden und eine natürliche Form der Abstraktion entsteht. Dem Betrachter zeigt sich ein Bild, in dem er Platz für seine Erinnerungen findet und vielleicht auch für seine Sehnsüchte.

 

Freitag                                              

09. November um 17 Uhr

KulturWerkraum, Boizenburger Weg 7

Ausstellungseröffnung: Stolpersteine in Wandsbek - eine Auswahl

Diese Ausstellung ist eine Leihgabe der Bezirksversammlung Wanksbek

Der Rahlstedter Kulturverein zeigt die Austellung in Kooperation mit dem KulturWerk Rahlstedt  

 

Die Ausstellung widmet sich 16 ausgewählten Schicksalen Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Es sind Biografien von Menschen, die denunziert, inhaftiert, deportiert und ermordet wurden. Sie wurden als Zwangsarbeiter, Deserteur oder wegen ihrer jüdischen Herkunft, ihrer politischen Überzeugung, ihrer sexuellen Orientierung oder als Mensch mit Behinderung oder psychischer Erkrankung verfolgt. 

Unter Mitwirkung von Hans-Joachim Klier, Astrid Louven, Stefan Romey und Ingo Wille wurden 16 Einzelschicksale Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger ausgewählt. Außerdem wurde eine Übersichtskarte für alle in Wandsbek verlegten Stolpersteine erstellt.

 

 

Sonnabend

08. Dezember um 19.30 Uhr

Gymnasium Rahlstedt, Atrium (Eingang Heestweg)

Leseduett: Barbara Auer und Christian Maintz

"Ich habe dich so lieb" - komische Liebesgeschichten und -gedichte

   

Barbara Auer, Foto:Janine Guldener

 

Christian Meintz, Foto: Stefan Older

 Die Schauspielerin Barbara Auer und der Autor Christian Maintz lesen ausgewählte Kurzgeschichten und Gedichte über das wohl meistbesungene Thema der Literatur: die Liebe. Meist wird sie in feierlich-elegischem Tonfall bedichtet, aber es gibt auch ganz andere Liebestexte: komische, erhellende, verblüffende, entkrampfende, Lachen-machende! Der Abend beweist: Entgegen ihrem Ruf ist die deutsche Literatur durchaus keine komikfreie Zone. Die Lesung umfasst Geschichten und Gedichte u.a. von Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Kurt Tucholsky, Joachim Ringelnatz, Mascha Kaléko und nicht zuletzt Christian Maintz selbst.

Barbara Auer ist eine der profiliertesten Film- und Fernsehschauspielerinnen der Bundesrepublik. Sie studierte an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und spielte u.a. am Burgtheater Wien, den Hamburger Kammerspielen sowie dem St. Pauli-Theater. Zu ihren bekanntesten Kino- und TV-Filmen zählen Die innere Sicherheit, Nikolaikirche, Effi Briest, Der Liebeswunsch, Nachtschicht u.v.a. Barbara Auer hat mit herausragenden Regisseuren wie Frank Beyer, Dominik Graf, Hermine Huntgeburth und Christian Petzold gearbeitet. Für ihre schauspielerische Arbeit wurde sie u.a. mit dem Deutschen Filmpreis, zwei Grimme-Preisen sowie zwei Goldenen Kameras ausgezeichnet.  

Christian Maintz ist Autor, Literatur- und Medienwissenschaftler. Der „Hamburger Experte für Lyrik mit Humor“ (NDR-Kultur) und zweimalige Träger des Wilhelm-Busch-Preises ist langjähriger Duo-Partner von Barbara Auer, Nina Petri, Gustav Peter Wöhler und Harry Rowohlt. Sein von der Kritik hochgelobter Gedichtband Liebe in Lokalen ist 2016 im Verlag Antje Kunstmann erschienen; 2018 veröffentlichte er ebenfalls bei Kunstmann die Anthologie Vom Knödel wollen wir singen. Kulinarische Gedichte

 

Sonnabend

15. Dezember um 16 Uhr

Atrium, Gymnasium Rahlstedt

Weihnachtsmärchen  "Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl"

mit der Niederdeutschen Bühne Ahrensburg


UND 2019??

Wir planen schon:

 

100 JAHRE BAUHAUS

Ob das Chilehaus von Fritz Höger, die „Schichttorte“ von Gustav Oelsner oder das Landhaus Michaelsen von Karl Schneider: Hamburg weist ein reiches baukulturelles Erbe der 1920er und 1930er Jahre auf. Auch Wandsbek. Hierzu entwickelt der Rahlstedter Kulturverein ein Programm: Es gibt viel zu erzählen und zu zeigen.